Gradinger kooperiert mit dem Künstler Helmut Ditsch

von / Freitag, 27 April 2012 / Veröffentlicht inFahrzeuge Sportiv, Presse
Folie Gradinger Helmut Ditsch

Der österreichisch-argentinische Künstler Helmut Ditsch setzt sich in Zukunft in exklusiver Zusammenarbeit mit der Firma Gradinger mit der künstlerischen Gestaltung von folierten Autos auseinander.

Helmut Ditsch hat zum Auftakt der Kooperation (s)einen Ferrari F430 gestaltet. Das typische Ferrari rot wir mit matt-schwarzen Elementen überlagert – ein fast minimalistischer Ansatz. Neben den grafischen Gestaltungsmöglichkeiten der Folierung reflektiert Helmut Ditsch im besonderen auf die mannigfaltigen Folien-Spezieleffekte, die bei Gradiner entwickelt werden und möchte in Zukunft verstärkt mit diesen außergewöhnlichen Ansätzen arbeiten.

 

 

 

Helmut Ditsch (* 6. Juli 1962 in Villa Ballester, Provinz Buenos Aires) ist ein österreichisch-argentinischer Maler. In seinem Werk beschäftigt er sich mit den extremen Naturphänomenen Berg, Wüste, Eis und Wasser. Als früherer Extrembergsteiger lässt er eigene Naturerfahrungen in seinen Bildern sichtbar werden. Sein Werk ordnet er der Kunstsparte des Postmedialen Realismus zu.
Die Großeltern des in Argentinien geborenen Helmut Ditsch stammten aus Österreich, Deutschland und Norditalien und waren um 1920 nach Argentinien ausgewandert. Der frühe Tod seiner Mutter und somit das Thema Leben und Tod prägen und beschäftigen ihn bis heute. Mit acht Jahren lernt er die Anden und die Pampa kennen, was sich auf sein weiteres Leben und Schaffen auswirkt.

1983 beginnt Helmut Ditsch als freischaffender Künstler zu arbeiten. Nach zwei Jahren unterbricht er seine künstlerische Arbeit nach ersten negativen Erfahrungen mit dem Galeriebetrieb. Stattdessen unternimmt er zahlreiche Expeditionen in den argentinischen Anden und wird zum Extrembergsteiger.

1986 beginnt er wieder zu malen, dabei fließen seine Erfahrungen der Berge in sein Werk ein und er entfernt sich zunehmend vom Surrealismus. Für ihn sind Malen und Naturerfahrung eine Analogie.

1988 übersiedelt Helmut Ditsch nach Wien, um zu studieren. 1993 schließt er das Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste mit Auszeichnung ab. Er installiert im darauf folgenden Jahr sein Atelier bei Wien. In Meran lernt er den Bergsteiger Reinhold Messner kennen, mit dem er seither immer wieder zusammen arbeitet.

Helmut Ditsch überquerte 1995 im Rahmen einer Studienreise das patagonische Inlandeis und verbrachte 1998 mehrere Wochen mit Studien für sein Gemälde Das Gebirge isoliert in den österreichischen Alpen. Immer wieder unternimmt er Reisen in Naturlandschaften um sich Vorlagen für seine Bilder zu holen. Neben der Malerei betätigt sich Helmut Ditsch als Designer für Mode, Autos und Flugzeuge und als Weinproduzent. Von Universitäten wird er für Vorträge eingeladen.

Im Jahr 2000 installiert er sein Atelier in Irland, wo er seither lebt und arbeitet.

Helmut Disch auf Wikipedia

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